Baugebiet „Untergasse/Haingraben“ Karben-Okarben

Anlass der Planung ist die rückwärtige Erschließung eines großen Gartengrundstückes in der Ortslage Okarben zur Schaffung von Wohnbauland.

Die H+S Projektentwicklung GmbH wurde durch die Grundstückseigentümer als Erschließungsträger mit der Übernahme sämtlicher Planungs- und Baumaßnahmen durch Übertragung der abgeschlossenen Städtebaulichen Verträge mit der Stadt bzw. den Stadtwerken Karben beauftragt.

Aufgrund der Nähe zur Nidda und der damit verbundenen Hochwassersituation sowie geschichtlichen Bedeutung des römischen Vicus Okarben ergaben sich sehr hohe Anforderungen an Planung und bauliche Umsetzung.  So wurden im Plangebiet im Vorfeld aber auch baubegleitend umfangreiche Sondierungs- und Grabungsarbeiten vorgenommen. Zu erwähnen sind insbesondere der Fund eines römischen Fassbrunnens sowie eines frühgermanischen Lochgürtelhakens.

Die bauliche Umsetzung der leitungsgebundenen Erschließungsanlagen für die Grundstücks-entwässerung sowie aller Versorgungsleitungen erfolgte von April bis Juli 2021.

Der Abschluss der Erschließung wird nach Errichtung aller Hochbauten mit dem Bau der Verkehrsanlage zum Jahreswechsel 2022/2023 angestrebt.

TECHNISCHE DATEN

  • Gesamtfläche Geltungsbereich Bebauungsplan: ca. 0,29 ha
  • Neue Wohnbaulandflächen: ca. 0,24 ha für 5 Bauplätze
  • Regenwasserableitung in die Nidda mittels Schieberschacht gegen drückendes Hochwasser
  • Schmutzwasserableitung über ein Druckleitungssystem zur Untergasse

Auftraggeber

  • Stadt Karben
  • Stadtwerke Karben
  • 4 Grundstückseigentümer  nach der Umlegung

Gewerke

  • Anbindungen an den Bestand „Untergasse“
  • Entwässerung
  • Wasserversorgung
  • Leitungsträgerkoordinierung
  • Straßenbau

Dienstleistungen

  • Erschließungsträgerschaft
  • Koordinierung Bauleitplanung
  • Objektplanung aller Gewerke
  • Bauüberwachung
  • Vermessung
  • SiGe-Koordination
  • Bestandsunterlagen

Projektstatus

  • Abschluss Bauabschnitt 1 zur Aufsiedelung im Juli 2021
  • Abschluss der Erschließung geplant Jahreswechsel 2022/2023

Erschließungskosten

  • Kostenanschlag: 470.000,00 € Brutto

Gewerbegebiet „Im Sand“ Bad Schönborn – Langenbrücken

Mit der Erschließung des Gewerbegebietes „Im Sand“ schafft die Gemeinde Bad Schönborn die die dringend erforderlichen Bauflächen – insbesondere für ortsansässige Gewerbebetriebe.

Die H+S Projektentwicklung GmbH wurde als Erschließungsträger mit der Übernahme sämtlicher Planungs-, Bodenordnungs- und Baumaßnahmen beauftragt.

Der Zuschnitt des Plangebietes berücksichtigt die planfestgestellte Trasse der Ortsumgehung Langenbrücken (vgl. Plananlage).

Im Vorfeld der eigentlichen Erschließung erfolgte die Herstellung des Versickerungsbeckens und der angrenzenden Biotopflächen zur Aufnahme der im Baugebiet vorhandenen Eidechsen sowie der landschaftspflegerischen Ausgleichsmaßnahmen entlang des Landgrabens.

Die bauliche Umsetzung der Erschließungsanlagen erfolgte von Mitte 2019 bis Herbst 2020.

TECHNISCHE DATEN

  • Gesamtfläche Geltungsbereich Bebauungsplan: ca. 7,58 ha
  • Neue Gewerbeflächen: ca. 3,62 ha für rund 15 Bauplätze
  • Neue Verkehrsflächen: ca. 0,91 ha
  • Öffentliche Grünflächen: 2,00 ha davon ca. 1,54 ha zur Regenwasserversickerung
  • Bestandsflächen: 1,05 ha (Bestand Gewerbe Holzmüllerrichtweg)

Auftraggeber

  • Gemeinde Bad Schönborn
  • Eigenbetrieb Wasserversorgung
  • 4 Grundstückseigentümer

nach der Umlegung

 Gewerke

  • Anbindungen an den Bestand „Im Sand“
  • Entwässerung
  • Wasserversorgung
  • Leitungsträgerkoordinierung
  • Straßenbau
  • Landschaftsbau / Artenschutz

Dienstleistungen

  • Erschließungsträgerschaft
  • Koordinierung Bauleitplanung
  • Koordinierung Bodenordnung
  • Objektplanung aller Gewerke
  • Bauüberwachung
  • Vermessung
  • SiGe-Koordination
  • Bestandsunterlagen

Projektstatus

  • Übergabe der Erschließung zur Aufsiedelung im Herbst 2020

Erschließungskosten

  • Kostenfeststellung: 2.710.000,00 € Brutto

Erschließung „Nordstadt-Kurzgewann“ Ladenburg

Mit der Erschließung der Nordstadt erfolgt die Arrondierung der bisherigen Ortslage um die historische Mitte der Stadt Ladenburg mit dem Ziel Wohnraum für ca. 1.000 – 1.200 Neubürger zu schaffen. Die Stadt Ladenburg bestritt bei der Entwicklung des Masterplanes neue Wege einer umfangreichen Bürgerbeteiligung, um die Bevölkerung und Bauinteressenten sowie z.B. die Fachberatung zur Wärmeversorgung nachhaltig zusammenzuführen.

Die H+S Projektentwicklung GmbH wurde als Erschließungsträger mit der Übernahme sämtlicher Planungs-, Bodenordnungs- und Baumaßnahmen beauftragt.

Aufgrund der geschichtlichen Bedeutung von Ladenburg wurden im Plangebiet umfangreiche Sondierungs- und Grabungsarbeiten durch das Landesamt für Denkmalpflege vorgenommen.

Parallel wurden das Bebauungsplanverfahren, die Bodenordnung sowie die Erschließungsplanungen bis Ende 2017 durch den Erschließungsträger in enger Abstimmung mit den Grundstückseigentümern durchgeführt.

Die bauliche Umsetzung der Erschließungsanlagen erfolgte von Mitte 2018 bis April 2020. Der Abschluss der Erschließung wird durch die Anlage des zentralen „Grünen Boulevards“ in 2023- 2024 angestrebt.

TECHNISCHE DATEN

  • Gesamtfläche Geltungsbereich Bebauungsplan: ca. 16,5 ha
  • Neue Wohnbaulandflächen: ca. 7,30 ha für rund 150 Bauplätze
  • Neue Verkehrsflächen: ca. 2,50 ha
  • Öffentliche Grünflächen: 2,62 ha davon ca. 1,65 ha zur Regenwasserversickerung
  • Bestandsflächen: 4,08 ha (Landwirtschaft bzw. Bestand Luisenstraße und Kurzgewannstraße)

Auftraggeber

  • Stadt Ladenburg
  • Eigenbetrieb Wasserversorgung
  • ca. 60 Grundstückseigentümer nach der Umlegung

Gewerke

  • Anbindungen an die Kreisstraße (Weinheimer Straße)
  • Entwässerung
  • Wasserversorgung
  • Leitungsträgerkoordinierung
  • Straßenbau
  • Landschaftsbau / Spielanlagen

Dienstleistungen

  • Erschließungsträgerschaft
  • Koordinierung Bauleitplanung
  • Koordinierung Bodenordnung
  • Objektplanung aller Gewerke
  • Bauüberwachung
  • Vermessung
  • SiGe-Koordination
  • Bestandsunterlagen

Projektstatus

  • TRÄGERANHÖRUNG
  • Projektstart: Sommer 2016

Erschließungskosten

  • Kostenschätzung: ca. 10.720.000,00 € Brutto

Erschließung Baugebiet „Tannenweg“ Wilhelmsfeld

Der Bebauungsplan „Tannenweg“ umfasst die Flächen der bisherigen Waldarbeitersiedlung in Wilhelmsfeld, welche zur Schaffung von Wohnbauland neu parzelliert werden sollten.

Unter Berücksichtigung der zu erhaltenden Bebauung bzw. des zum Teil landschaftsprägenden Baumbestandes erfolgte eine moderate Nachverdichtung der bestehenden Siedlung. Einzelne Gebäude wurden abgebrochen, da eine Sanierung sich als nicht wirtschaftlich erwiesen hatte.

Die Erschließungsarbeiten erfolgten im Verlauf des Sommerhalbjahres 2015.

TECHNISCHE DATEN

  • Gesamtfläche Geltungsbereich Bebauungsplan: 1,74 ha
  • Verkehrsflächen: 0,13 ha inkl. 10 öffentlicher Stellplätze
  • Private Grünflächen: 0,34 ha
  • Baulandflächen: 1,22 ha für 17 Bauplätze (WA-Flächen)
  • Netzlänge Kanalisation: ca. 470 m DN 200 – DN 250 PVC
  • Netzlänge Wasserversorgung: ca. 250 m DN 80 – 100 GGG
  • Vorstreckung sämtlicher Ver- und Entsorgungsleitungen auf die Bauplätze

Auftraggeber

  • Forst BW

Gewerke

  • Entwässerung
  • Wasserversorgung
  • Leitungsträgerkoordinierung
  • Straßenbau
  • Abbrucharbeiten

Dienstleistungen

  • Projektsteuerung
  • Objektplanung alle Gewerke
  • Bauüberwachung
  • Vermessung
  • SiGe-Koordination
  • Bestandsunterlagen

Projektstatus

  • ABGESCHLOSSEN
  • Vertragsabschluss Projektsteuerung und Objektplanung: Frühjahr 2013
  • Baubeginn: Juni 2015
  • Abschluss der Erschließung: 29. November 2015

Erschließungskosten

  • Kostenfeststellung: ca. 600.000,00 € Brutto

Erschließung Bauabschnitt „Hockenwiese“ Ladenburg

Der Bauabschnitt „Hockenwiese“ ist Bestandteil der Erschließung „Nördliche Benzstraße“ in Ladenburg. Das Plangebiet (westlich der Benzstraße, vgl. Planausschnitt) wird über die Breslauer Straße neu an die Landesstraße angebunden. Der Kreuzungsbereich Benzstraße / Breslauer Straße musste um zwei Linksabbiegespuren in die neuen Baugebiete beidseits der Benzstraße erweitert werden. Dadurch konnten auch eine verbesserte Fuß- und Radweg-Querung der Landesstraße mittels Lichtsignalanlage sowie zwei niveaugleiche Bushaltstellen realisiert werden.

Neben den geplanten Wohnbauland- bzw. Gewerbeflächen wurden ab Frühjahr 2015 ein Spielplatz errichtet und die vorhandenen Fahrbahnen und Gehwege rund um das Plangebiet vollständig erneuert. Sämtliche Niederschlagswässer werden zur Entlastung der städtischen Kanalisation im Bereich der Grünflächen innerhalb des Plangebietes zur Versickerung gebracht.

Entlang der Benzstraße wurde auf einer Länge von rund 175 m eine 2 m hohe begrünte Lärmschutzwand errichtet.

Die Bauplätze sind nahezu vollständig vermarktet, die ersten Hochbaumaßnahmen sind bereits in der Ausführung bzw. abgeschlossen.

TECHNISCHE DATEN

  • Gesamtfläche Geltungsbereich Bebauungsplan: 27.689 m²
  • Verkehrsflächen: 3.203 m² inkl. 16 öffentlicher Stellplätze und Quartiersplatz
  • Öffentliche Grünflächen: 2.142 m²
  • Wohnbaulandflächen: 18.664 m² für ca. 40 Bauplätze
  • Gewerbeflächen: ca. 3.680 m² für 2-3 Bauplätze
  • Netzlänge Kanalisation: ca. 300 m DN 200 PP 80 sowie 205 m DN 300 Stb
  • Netzlänge Wasserversorgung: ca. 450 m DN 80 – 150 GGG
  • Vorstreckung sämtlicher Ver- und Entsorgungsleitungen auf die Bauplätze

Auftraggeber

  • Stadt Ladenburg
  • Eigenbetrieb Wasserversorgung
  • 10 Grundstückseigentümer nach der Umlegung

Gewerke

  • Anbindung an die Landesstraße (Umbau der Benzstraße)
  • Entwässerung
  • Wasserversorgung
  • Leitungsträgerkoordinierung
  • Straßenbau
  • Landschaftsbau / Lärmschutztz

Dienstleistungen

  • Erschließungsträgerschaft
  • Koordinierung Bauleitplanung
  • Koordinierung Bodenordnung
  • Objektplanung aller Gewerke
  • Bauüberwachung
  • Vermessung
  • SiGe-Koordination
  • Bestandsunterlagen

Projektstatus

  • ABGESCHLOSSEN
  • Projektstart: Herbst 2011
  • Satzungsbeschluss B-Plan: 14. Dezember 2014
  • Abschluss der Erschließung:Sommer 2016

Erschließungskosten

  • Kostenschätzung: 1.300.000,00 € Brutto

Erschließung Baugebiet „Große Mühllach II“ Sandhausen

Das Baugebiet „Große Mühllach II“ befindet sich im Süden der Gemeinde Sandhausen und verbindet zukünftig die Seegasse und die Willy-Brandt-Straße. Ziel der Planung war die Schaffung von dringend benötigten Flächen zur Deckung der großen Nachfrage nach Wohnbauland.

Zur Anbindung an das überörtliche Straßennetz erfolgte der Umbau der Seegasse mit Schaffung eines neuen Kreisverkehrsplatzes in Höhe der Straße „Am Forst“ zur Anbindung der verlängerten „Willy-Brand-Straße“. Bedingt durch die benachbarte Landesstraße L 598 sind umfangreiche Maßnahmen zum Lärmschutz erforderlich.

Eine Hauptwasserversorgungsleitung des Zweckverbands Hardtgruppe musste im Vorfeld der Erschließung zur Schaffung der Baufreiheit umverlegt werden.

Sämtliche Bauleistungen wurden an Firmen aus der Region vergeben. Aktuell sind die Arbeiten an der Kanalisation, der Wasser- bzw. Nahwärmeversorgung bereits abgeschlossen. Die Lärmschutzmaßnahmen sowie die Verlegung der Leitungen für Niederspannung, Beleuchtung, Telefonie bzw. Internet sollen zeitnah beendet werden, sodass die Erschließungsanlagen etwa drei Monate früher als ursprünglich geplant, zum 01. Juni 2017 vollständig übergeben werden können.

Durch die Koordinierung bzw. Bündelung der verschiedenen Tiefbauarbeiten konnten erhebliche Einsparungen für die Gemeinde, den Eigenbetrieb Wasserversorgung bzw. die Grundstücks-eigentümer erzielt werden.

TECHNISCHE DATEN

  • Gesamtfläche Geltungsbereich Bebauungsplan: 5,87 ha
  • Verkehrsflächen: 1,41 ha inkl. 50 öffentlicher Stellplätze
  • Öffentliche Grünflächen: 0,42 ha
  • Baulandflächen: 41.490 m² für 93 Bauplätze (WA-Flächen)
  • Netzlänge Kanalisation im Trennsystem: ca. 2.100 m DN 200 PP – DN 500 Stb
  • Netzlänge Wasserversorgung: ca. 1.800 m DN 80 – 150 GGG
  • Vorstreckung sämtlicher Ver- und Entsorgungsleitungen auf die Bauplätze

Auftraggeber

  • Gemeinde Sandhausen
  • Eigenbetrieb Wasserversorgung
  • sowie weitere 37 Grundstückseigentümer nach der Umlegung

Gewerke

  • Entwässerung
  • Wasserversorgung
  • Leitungsträgerkoordinierung
  • Straßenbau
  • Landschaftsbau
  • Lärmschutzanlagen

Dienstleistungen

  • Erschließungsträgerschaft
  • Objektplanung alle Gewerke
  • Bauüberwachung
  • Vermessung
  • SiGe-Koordination
  • Bestandsunterlagen

Projektstatus

  • IN DER BAUAUSFÜHRUNG
  • Vertragsabschluss Erschließungsträgerschaft: 16. November 2015
  • Baubeginn: 29. Februar 2016
  • Geplantes Bauende: 31. Mai 2017
  • Schlussabrechnung mit den Eigentümern: Sommer 2017

Erschließungskosten

  • Kostenfortschreibung: ca. 3.355.000,00 € Brutto

Erschließung Baugebiet „Am Bellenplatz“ Waghäusel – Wiesental

Das Baugebiet „Am Bellenplatz“ befindet sich auf dem Gelände eines ehemaligen Sägewerkes am südlichen Ortsrand im Stadtteil Wiesental. Ziel der Planung war die Neuordnung der früheren Gewerbebrache zur Schaffung von Wohnbauland bzw. Mischgebietsflächen.

Im Rahmen der Erschließung wurden im Herbst 2013 die ehemaligen Betriebsgebäude des Sägewerkes fachgerecht zurückgebaut und große Teile der Freiflächen entsiegelt.

Auf der Südseite wird die neue Wohnbebauung durch einen Lärmschutzwall / -wand gegenüber störenden Lärmeinwirkungen abgeschirmt.

Die Erschließungsarbeiten erfolgten zwischen März und September 2014. Mittlerweile sind neun Bauplätze bebaut.

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TECHNISCHE DATEN

  • Gesamtfläche Geltungsbereich Bebauungsplan: ca. 12.700 m²
  • Verkehrsflächen: ca. 2.100 m² inkl. 18 öffentlicher Stellplätze
  • Öffentliche Grünflächen: ca. 600 m²
  • Wohnbaulandflächen: ca. 5.200 m² für 14 Bauplätze
  • Mischgebietsflächen: ca. 4.800 m² für 9 Bauplätze
  • Netzlänge Kanalisation: ca. 150 m DN 300 PP 80 sowie 105 m DN 300 Stb in Bestand
  • Netzlänge Wasserversorgung: ca. 380 m DN 100 GGG
  • Vorstreckung sämtlicher Ver- und Entsorgungsleitungen auf die Bauplätze

Auftraggeber

  • Stadt Waghäusel
  • Zweckverband Wasserversorgung Lußhardt
  • Grundstückseigentümer

Gewerke

  • Flächenfreilegung und Gebäuderückbau
  • Entwässerung
  • Wasserversorgung
  • Leitungsträgerkoordinierung
  • Straßenbau
  • Landschaftsbau / Lärmschutz

Dienstleistungen

  • Erschließungsträgerschaft
  • Koordinierung Bauleitplanung
  • Grundstücksneuordnung
  • Objektplanung alle Gewerke
  • Bauüberwachung
  • Vermessung
  • SiGe-Koordination
  • Bestandsunterlagen

Projektstatus

  • ABGESCHLOSSEN
  • Projektstart: 01. April 2008
  • Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan: 21. Juni 2010
  • Abschluss der Erschließung: Herbst 2014

Erschließungskosten

  • Kostenschätzung:
    ca. 920.000,00 €  Brutto (inkl. Abbrucharbeiten)

Erschließung Bgb. „Nördl. d. Weinheimer Straße“ Hirschberg – Leutershausen

Das Baugebiet „Nördlich der Weinheimer Straße“ befindet sich auf der vormals unbebauten Seite der Weinheimer Straße im Ortsteil Leutershausen. Ziel der Planung war die Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum sowie der Abschluss des nördlichen Ortsrandes durch die Errichtung von vier Stichstraßen sowie einer kleinen Streuobstwiese.

Zur Baufeldfreimachung musste eine 20-KV-Freileitung erdverlegt werden. Im Zuge der Erschließung wurde für die Gemeinde westlich der Bundesstraße B 3 eine Infobucht für ortsfremde Verkehrsteilnehmer errichtet. Nach Abschluss der Tiefbauarbeiten wurde die Oberfläche der Weinheimer Straße erneuert.

Sämtliche Bau- und Planungsleistungen konnten an ortsansässige bzw. Firmen aus der Region vergeben werden. Am 20. Mai 2009 fand gemeinsam mit den Grundstückseigentümern ein Baustellenfest zur Übergabe der Erschließungsanlagen an die Gemeinde Hirschberg statt.

Durch die Koordinierung bzw. Bündelung der verschiedenen Tiefbauarbeiten konnten finanzielle Synergien geschaffen werden, welche an die Gemeinde bzw. die Grundstückseigentümer weitergegeben wurden.

 

TECHNISCHE DATEN

  • Gesamtfläche Geltungsbereich Bebauungsplan: 14.809 m²
  • Verkehrsflächen: 2.264 m² inkl. 24 öffentlicher Stellplätze
  • Öffentliche Grünflächen: 1.133 m²
  • Baulandflächen: 11.412 m² für 40 Bauplätze sowie zugehörige Parkierungsflächen
  • Netzlänge Kanalisation: ca. 210 m DN 300 PP 80
  • Netzlänge Wasserversorgung: ca. 270 m da 110 PE
  • Vorstreckung sämtlicher Ver- und Entsorgungsleitungen auf die Bauplätze

Auftraggeber

  • Gemeinde Hirschberg
  • sowie weitere 22 Grundstückseigentümer nach der Umlegung

Gewerke

  • Entwässerung
  • Wasserversorgung
  • Leitungsträgerkoordinierung
  • Straßenbau
  • Landschaftsbau

Dienstleistungen

  • Erschließungsträgerschaft
  • Objektplanung alle Gewerke
  • Bauüberwachung
  • Vermessung
  • SiGe-Koordination
  • Bestandsunterlagen

Projektstatus

  • ABGESCHLOSSEN
  • Vertragsabschluss Erschließungsträgerschaft:
    06. Mai 2008
  • Baubeginn: 01. September 2008
  • Abschluss der Erschließung: 09. Juli 2009
  • Schlussabrechnung mit den Eigentümern:
    15. Juli 2009

Erschließungskosten

  • Kostenfeststellung:
    ca. 544.400,00 € Brutto

Erschließung „MC Hawks-Gelände“ Groß-Gerau

Der Motorradclub „MC Hawks Wallerstädten“ nutzt ein bebautes Grundstück im Außenbereich als Vereinsgelände. Um die praktizierte und an diesem Standort verträgliche Nutzung zu sichern, musste in Abstimmung mit der Stadt Groß-Gerau ein Vorhabenbezogener Bebauungsplan nach § 12 BauGB erstellt werden.

Die verschiedenen Leistungen zur Erschließung des Geländes wurden im Rahmen eines Durchführungsvertrages mit der Stadt Groß-Gerau geregelt.

Sämtliche Bauleistungen wurden durch den Grundstückseigentümer bzw. die Vereinsmitglieder erbracht. Im Anschluss an die Erschließung ist die Neuerrichtung des Vereinsheimes geplant.

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TECHNISCHE DATEN

  • Gesamtfläche Geltungsbereich Bebauungsplan: 4.450 m²
  • Freigelände / Erholungsflächen: 2.109 m²
  • Private Grünflächen: 1.475 m²
  • Baulandfläche: 866 m² für Vereinsheim
  • Kanalisation: Regenwasserversickerung und Errichtung einer Abwassersammelgrube
  • Wasserversorgung: Abtäufen eines Brunnens für die Löschwasserversorgung
  • Öffentliche Wegeanbindung an die Proctor & Gamble Straße: ca. 350 m²

Auftraggeber

  • Stadt Groß Gerau
  • Grundstückseigentümer

Gewerke

  • Entwässerung
  • Wasserversorgung
  • Wegebau

Dienstleistungen

  • Erschließungsträgerschaft
  • Koordinierung Bauleitplanung
  • Objektplanung alle Gewerke

Projektstatus

  • ABGESCHLOSSEN
  • Einleitungsbeschluss
  • Vorhabenbezogener B-Plan:
    09. Juni 2009
  • Vertragsabschluss
  • Durchführungsvertrag:
    31. Mai 2011
  • Rechtskraft
    Vorhabenbezogener B-Plan:
    06. Oktober 2011
  • Abschluss der Erschließung:
    11. Mai 2012

Erschließungskosten

  • Nicht bekannt, da Eigenleistung
    der Grundstückseigentümer

Erschließung Baugebiet „Sterzwinkel Hirschberg“ – Großsachsen

Das Baugebiet „Sterzwinkel“ befindet sich zwischen der Lobdengaustraße, der B 3 sowie der L 541 Straße im Ortsteil Großsachsen. Ziel der Planung war die Schaffung von dringend benötigten Wohnraum-, Misch- bzw. Gewerbeflächen für ortsansässige Betriebe sowie der Abschluss des Ortsrandes durch die Errichtung eines Lärmschutzwalles sowie Baum- und Heckenpflanzungen. Weiterhin sollte ein Kinderspielplatz geschaffen werden.

Zur Anbindung an das überörtliche Straßennetz erfolgten umfangreiche Umbauarbeiten im Bereich der B 3 und des Haagackerweges. Der Verkehrsfluss wird hier mittels einer Lichtsignalanlage gesteuert, welche insbesondere die Taktverdichtung des zweigleisigen OEG-Ausbaus zwischen Weinheim und Schriesheim berücksichtigt.

Sämtliche Bau- und Planungsleistungen konnten an ortsansässige bzw. Firmen aus der Region vergeben werden. Am 25. Februar 2011 fand gemeinsam mit den Grundstückseigentümern ein Baustellenfest zur Übergabe der Erschließungsanlagen an die Gemeinde Hirschberg statt.

Durch die Koordinierung bzw. Bündelung der verschiedenen Tiefbauarbeiten konnten erhebliche Einsparungen geschaffen werden, welche an die Gemeinde bzw. die Grundstückseigentümer weitergegeben wurden.

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TECHNISCHE DATEN

  • Gesamtfläche Geltungsbereich Bebauungsplan: 74.843 m²
  • Verkehrsflächen: 12.595 m² inkl. 24 öffentlicher Stellplätze
  • Öffentliche / Private Grünflächen: 9.019 m²
  • Baulandflächen: 53.096 m² für 126 Bauplätze (WA- / MI- und GE-Flächen)
  • Netzlänge Kanalisation: ca. 1.780 m DN 300 – DN 1.600 Stb
  • Netzlänge Wasserversorgung: ca. 1.440 m DN 80 – 200 GGG
  • Vorstreckung sämtlicher Ver- und Entsorgungsleitungen auf die Bauplätze

Auftraggeber

  • Gemeinde Hirschberg
  • sowie weitere 64 Grundstückseigentümer nach der Umlegung

Gewerke

  • Entwässerung
  • Wasserversorgung
  • Leitungsträgerkoordinierung
  • Straßenbau
  • Landschaftsbau
  • Spielplatzanlage

Dienstleistungen

  • Erschließungsträgerschaft
  • Objektplanung alle Gewerke
  • Bauüberwachung
  • Vermessung
  • SiGe-Koordination
  • Bestandsunterlagen

Projektstatus

  • ABGESCHLOSSEN
  • Vertragsabschluss  Erschließungsträgerschaft:
  • 04. Mai 2009
  • Baubeginn: 17. September 2009
  • Abschluss der Erschließung: 31. Mai 2011
  • Schlussabrechnung mit den Eigentümern:
    27. Juni 2011

Erschließungskosten

  • Kostenfeststellung:
    ca. 2.723.000,00 € Brutto